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Die Erde ist ein Geschenk an die Menschheit als Ganzes


Unser Planet, die Erde, sollte uns allen gemeinsam gehören: der sich erneuernden Menschheit. Sie ist unser gemeinsamer Lebensraum: einglobales Gemeingut.


Es kann nicht richtig sein, dass einzelnen Menschen Teile unseres Planeten gehören. Wer verteilt mit welchem Recht den Planeten und an wen? Wem gehört die Antarktis und die dortigen Bodenschätze? Der Grund und Boden sowie die "Schätze des Bodens" sind Grundlagen des Lebens aller Menschen und im Grunde ein Geschenk an die Menschheit als ganzes und und nicht größtenteils Privateigentum. Sie sind nicht mehr allgemein verfügbar sowie durch übermäßige Ausbeutung und Vergiftung massiv bedroht.


Boden ist nicht durch menschliche Leistung entstanden und auch nicht vermehrbar. Das Naturgut Boden ist das bedeutendste Monopolgut. Aufgrund dieser Erkenntnis hat es immer wieder Reformbewegungen gegeben, die zu Recht das gleiche Anrecht aller Menschen am Boden reklamierten. Diese natürlichen Ressourcen sollten daher der Weltgemeinschaft insgesamt gehören (Gemeingut). Dies sind vor allem der Boden, das Wasser und die Bodenschätze.


Wenn der Mensch bei seiner Geburt die Erde und ihre Ressourcen verteilt vorfindet, kann er dies nicht als gerecht empfinden. Die ganze Erde ist Erbteil der gesamten, sich erneuernden Menschheit. Nationale Egoismen blockieren eine solche Reform, die langfristig jedoch nicht vermieden werden kann, wenn es auf der Erde gerecht und friedlich zugehen soll.


Die Verteilungskonflikte um Land, Rohstoffe, Öl, Wasser usw. wären damit gegenstandslos. Sie zählen bis in die Gegenwart hinein zu den wichtigsten Kriegsursachen. Außerdem entfiele die Möglichkeit mit dem Boden und unseren Lebensgrundlagen zu spekulieren. Der Einzelne sollte den Boden und die übrigen natürlichen Ressourcen gegen Entgelt begrenzt nutzen können. Die Nutzungsrechte würden in marktwirtschaftlichen Verfahren vergeben werden, an denen sich jeder beteiligen kann. Die Grundversorgung der Menschen ist hierbei sicherzustellen.


An Stelle von Steuern könnten die Inhaber der Nutzungsrechte die ökonomischen Vorteile, die im Pacht- bzw. Erbbauzins ihren Ausdruck finden, an die Gemeinschaft abführen. Dann neidet niemand mehr dem anderen seinen Besitz.


Die Einnahmen aus dem Gemeingut stehen aus Gründen der Chancengleichheit anteilig allen Menschen zu. Sie können vorrangig vor Steuern zur Finanzierung der Gemeinschaften in Abhängigkeit der Bevölkerungszahl dienen. Sie bilden anstatt der Steuern den Grundstock der öffentlichen Mittel.


Aus diesen Mitteln ist zunächst die öffentliche Infrastruktur und die Grundversorgung aller Menschen sicherzustellen.


„Der erste Mensch, der eine Wiese einzäunte und forsch verkündete: ''Das ist mein Land!'' und Leute fand, die dumm genug waren, es zu glauben, war der eigentliche Begründer der modernen Gesellschaft. Wie viele Kriege, Verbrechen, Morde, wie viel Elend und Feindschaft wäre der Menschheit erspart geblieben, wenn damals einer beherzt vorgetreten wäre, die Pfähle herausgerissen, den Graben aufgefüllt und allen zugerufen hätte: "Hört nicht auf die Behauptungen dieses Betrügers! Ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte der Erde allen gehören und die Erde niemandes Besitztum ist!“ (Rousseau)


Hierzu ein Gesamtkonzept als PDF-Buch zum Herunterladen: http://www.weltgemeinschaft.net

Blog: http://www.weltgemeinschaft.net/blog


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