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Geld regiert die Welt


Öffentliche Finanzen sind heute zu einem größeren Teil Schulden, also zukünftige Steuereinnahmen, die mit Staatsanleihen verpfändet wurden. Seit Mitte der 1990er Jahre steigen die Risiken der bisher als risikolos eingestuften Staatsanleihen. Die Höhe der Schuldenberge ist genauso verstörend, wie die Verdrängung und Tatenlosigkeit der meisten Akteure. Niemand kann sich noch auf die Verantwortlichen in Politik und Finanzwirtschaft verlassen. Sie stützen ein System, das nicht überlebensfähig ist. Hoch verschuldete Staaten sind abhängig von den Banken und gefährden nicht nur die Finanzmärkte, sondern auch die Demokratie in ihren Grundfesten. Durch nicht zu kontrollierende Finanzströme versickern gigantische Summen im Nirgendwo. Weltweit sind die Schwellenländer wie China, Brasilien, Indien und Russland besonders betroffen. Es drohen Währungsturbulenzen, Pleitewellen und Staatsbankrotte. Auch der Euro-Raum hat massive Probleme. Der Euro begünstigt produktivere (Nordeuropa, Deutschland) Staaten durch Handelsbilanzüberschüsse gegen unproduktivere (Südeuropa, Griechenland) Staaten mit Handelsbilanzdefiziten.


Geld hat keinen inneren Wert. Es wird durch Schuldversprechen aus der Luft geschöpft. Der Wert ergibt sich nur aus dem Vertrauen der Menschen. Geld muss dienen und nicht die Menschen oder Regierungen unterjochen. In Deutschland fehlt überall Geld. Der Zustand der Schulen ist katastrophal. Bäder werden aus Geldmangel geschlossen. Schienen, Brücken und Straßen sind selbst im reichen Deutschland zum großen Teil marode. Die Privatisierung hat Hochkonjunktur. Der als "grundsolide" geltende deutsche Staat gibt immer mehr Vermögen und Aufgaben aus der Hand. Es wird ständig nach neuen Finanzquellen gesucht, obwohl Deutschland zugleich so viel Steuern wie nie zuvor eingenommen hat. Andere Völker sind noch wesentlich schlechter dran, bis hin zu den Menschen in sogenannten "gescheiterten Staaten". Hier schließt sich eine internationale Geberkonferenz an die andere an, um die größte Not oft nur scheinbar durch bloße ''Lippenbekenntnisse'' zu mildern.


Die Notenbanken auf der ganzen Welt überschwemmen die Märkte mit zusätzlichem Geld und neuen Schulden. Die Welt wartet auf den GAU, den globalen Finanzkollaps. Er wird kommen: "so sicher wie das Amen in der Kirche". Er wird Chaos und zusätzliches Elend bringen. Die Euro-Staaten haben beispielsweise bisher nur Zeit gekauft und die Probleme in die Zukunft verschoben. Die Risiken haben sich nur verlagert und zugleich vergrößert.


Die Europäische Zentralbank (EZB) ist in einer Zwickmühle. Mit niedrigen Leitzinsen, negativen Einlagenzinsen, günstigen Krediten an Banken oder den Ankauf von Staatsanleihen will sie Kredite günstig gestalten. Ohne neue Schulden kann eine solche Strategie jedoch nicht funktionieren. Das Wirtschaftswachstum sinkt weiter. Vor allem im Süden der Eurozone werden trotz sinkender Zinsen immer weniger Kredite vergeben. Die EZB und die anderen Notenbanken sind zunehmend machtlos. Sie können die private Kreditnachfrage nicht mehr wirksam beeinflussen. Das viele Geld wirkt nur wie eine Droge auf die Finanzmärkte. Die nächste große Rezession der Weltwirtschaft kommt bestimmt und die Welt danach wird eine andere sein.


Die Geldschöpfung und die Kontrolle der Geldmenge muss reformiert werden und darf nicht den privaten Geschäftsbanken überlassen werden.


Hierzu ein Gesamtkonzept als PDF-Buch zum Herunterladen: http://www.weltgemeinschaft.net

Blog: http://www.weltgemeinschaft.net/blog



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