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Dynamik der Macht


Die Gesellschaftsordnungen auf der Welt haben in der Regel eins gemeinsam, es gibt immer Mächtige, Begünstigte und Diskriminierte. Da die Diskriminierten oft die große Mehrheit stellen, können bei einem Umsturz oder Machtwechsel nur einige wenige Diskriminierte zu Mächtigen oder Begünstigten aufsteigen. Die Allermeisten bleiben trotz siegreichem Kampf unterdrückt und werden weiter benachteiligt oder gar ausgebeutet.

In Demokratien zeigen die Wahlen scheinbar offen, wer gewonnen und wer verloren hat. Dies ist jedoch nicht gleichbedeutend mit den Auswirkungen in der gesellschaftlichen Lebenswirklichkeit. Es gibt in der Realität häufig Abweichungen von den vor den Wahlen versprochenen "Wahlgeschenken".


Geld ist Macht und regiert die Welt. Die "Macht der Finanzmärkte" hat zu alternativloser Hilflosigkeit der Regierungen und der Parlamente geführt. Sie steht damit über der Macht des Volkes. Dies darf nicht mehr möglich sein, sonst sind wir verloren! Sind wir verloren?


Auch in Organisationen oder Unternehmen gibt es undemokratische Strukturen, die unfrei machen. Selbst Großfamilien oder Stammesstrukturen sind geeignet die Freiheit des Einzelnen zu untergraben und Demokratie zu verhindern. Macht über andere Menschen besitzt eine eigene Dynamik. Macht verführt und weckt den Wunsch nach mehr sowie Verlustängste. Beides führt zum Kampf mit potentiellen Konkurrenten. Dem Machthunger oder dem Machterhalt fällt dann oft das Gemeinwohl zum Opfer. Selbst Regierungen sind auch im internationalen Disput bemüht ihre Macht unter Beweis zu stellen, wodurch Problemlösungen verstellt werden. Dies kann sich in Machtkämpfen manifestieren oder sogar zu Kriegen führen.


Die Entstehung unserer Weltordnung ist die Geschichte der Kriege, der Macht und der Mächtigen. Es sollte in Zukunft ausschließlich eine Geschichte der Vernunft und der Verantwortung werden. Niemand soll Macht über andere Menschen haben. Der Egoismus der Macht, der Mächtigen hat bisher Gerechtigkeit verhindert! Nur freiwillig und ohne beherrschende Macht lässt sich die Welt in gerechter Weise verändern. Nur wenn niemand meint, gegen etwas ankämpfen, sich wehren zu müssen, kann eine gerechte Welt eines Tages Realität werden; aber es muss in die Welt getragen, verwurzelt werden. Die Wurzeln eines solchen Projektes müssen mental wachsen und sich eines Tages ohne Machtoptionen in Frieden entfalten.


Wenn wir die Welt verbessern wollen, müssen wir die Menschen vor allem dazu bringen, die Macht und die Waffen abzuschaffen. Dies ist einfacher als gemeinhin angenommen. Niemand müsste kämpfen, sondern nur überzeugen. Gäbe es keine Kriege, keine Macht, wäre alles einfacher: Ein Wunschtraum, der Wirklichkeit werden kann, wenn die Menschen ihren Verstand gebrauchen und gemeinsam entscheiden können. Dies ist meine feste Überzeugung. Warum wurden Ideale unterdrückt und der Macht geopfert?

Die Welt lässt sich grundlegend verändern, indem alle Menschen miteinander ohne Machtbasis kooperieren und an der Meinungsbildung teilhaben: Indem die Menschheit sich als Volk ohne Grenzen mit gleichberechtigten Individuen in einem Netz selbständiger Gemeinschaften begreift. Ein Volk ohne Grenzen kennt keine Kämpfe mit anderen Völkern, keine Kriege. Die Ressourcen des Planeten werden gerecht geteilt. Die mentale Reife der Menschen erlaubt keine Unterdrückung, keine Armut. Die Produktion von Waffen ist sinnlos und bindet keine Kräfte mehr. Die Menschen sind wirklich frei.


Hierzu ein Gesamtkonzept als PDF-Buch zum Herunterladen: http://www.weltgemeinschaft.net

Blog: http://www.weltgemeinschaft.net/blog


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