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Eine andere Weit ist möglich (Fiktion 1)

Der Umbruch in Deutschland


Nina Lind war nachdenklich. Die Menschheit hat auch im letzten Jahr mehr Ressourcen verbraucht, als die Erde in einem Jahr verkraftet. Was sind die Folgen und wie groß ist die Schuld der Deutschen? Wie konnte sie der Angst vor der Zukunft entfliehen? Wie konnte sie sich und ihre Familie vor Unheil bewahren? Ihre Gedanken kreisten vor allem um dieses Problem. Es musste in Deutschland Millionen und weltweit Milliarden geben: Menschen, die in dieser komplexen und gewalttätigen Welt Sicherheit, Zufriedenheit, Gerechtigkeit und Schutz suchten. Menschen, die andere Wege gehen wollten.


Die meisten fühlten sich allein auf sich gestellt: auch Nina Lind. „Wir müssen jetzt etwas tun“, sagte Nina Lind zu ihrem Mann, Stefan. „Ich weiß noch nicht was. Es geht auch nicht nur um uns. Es geht vor allem um unsere Kinder. Sie leiden unter der zunehmenden Aggression nicht nur in der Schule.“ Die traurigen Kinderaugen waren Ansporn. Ihre Kinder sollten fröhlich sein und eine lebenswerte Zukunft vor sich haben.


Nächtelang suchten sie Auswege, diskutierten über mögliche nächste Schritte. Eins war sicher, allein konnten sie nichts ändern. Ihre bisherige Passivität war auch nicht geeignet, Mitstreiter zu gewinnen: Krisen, Terror, Flüchtlinge und Kriege überall. Die Schuldenkrise in Europa gefährdete den Euro als gemeinsame Währung. Was würde sein, wenn das Geld nichts mehr wert wäre? Wenn nichts - auch keine Nahrung mehr - gekauft werden könnte. Sie haben schließlich eine kleine Tochter und einen kleinen Sohn. Was sollten, was konnten sie tun? Die europäischen Regierungen und die Zentralbank (EZB) kannten bisher nur eine Lösung: Sie kauften Zeit - mit billigem Geld und neuen Schulden.


Schulden und billiges Geld? Waren sie nicht Auslöser dieser Krise? Wie können zusätzliche Schulden Europa aus einer Schuldenkrise führen? Wie können den überschuldeten Staaten neue Kredite helfen? Nina und Stefan wussten, das dicke Ende kommt unaufhaltsam näher. Aber die Währungskrise war nicht allein die Ursache ihrer Angst. Wo sie auch hinhörten, gab es Probleme. Flüchtlinge überschwemmten Deutschland. Das Meer war vermüllt und überfischt, die Böden überdüngt oder verseucht. Das Klima spielte verrückt. Die Mieten wurden unerschwinglich. Die sozialen Unruhen in vielen Staaten dieser Welt nahmen bedrohliche Formen an. Daneben gab es die muslimischen Extremisten: terroristische Milizen, die religiöse Fanatiker rekrutierten und Andersdenkende mit Terror überzogen oder "massakrierten". Kein Wunder, dass die Flüchtlingsströme immer mehr anschwollen.


Alles geriet allmählich „ins Rutschen“. Auch das ohnehin wenig belastbare nachbarschaftliche Miteinander wurde immer schwieriger. Nina Lind und ihr Mann hatten Freunde und diese hatten auch Freunde. Am Abend wollten Sie sich mit Holm Christ und seiner Frau Helga treffen, die ähnliche Sorgen plagten. Sie und auch die meisten anderen Freunde und Bekannten litten ebenfalls unter dieser Angst, der sie nicht ohnmächtig ausgeliefert sein wollten. Ihre persönlichen Lebensumstände hatten sich deutlich verschlechtert: Umweltbelastungen und finanzielle Auszehrung in Folge von Preissteigerungen in den Bereichen Wohnen, Nahrung und Infrastruktur. In vielen Regionen der Welt drohten soziale Unruhen und Bürgerkriege oder waren bereits in vollem Gange. Viele Staaten drohten wie schon zuvor Somalia endgültig zu scheitern: Syrien, Irak, Libyen. Das Flüchtlingselend weitete sich immer weiter aus.


Nina Lind war 23 Jahre alt, als sie sich zur Vorbereitung der Diskussion mit Freunden im Internet über die Gemeinschaftsbewegung informierte. Wir lebten schon lange nicht mehr in überschaubaren Gruppen, in denen jeder jeden kannte. Unser Alltag war vom Umgang mit weitgehend Fremden geprägt. Vertrauen wurde durch systemische Regeln ersetzt. Diese Regeln formten auch losgelöst vom Kontakt zu den Mitmenschen das Selbstverständnis des einzelnen Menschen. Nina Lind war schließlich überzeugt: Wenn monetärer Egoismus oder Machtstreben durch das Wohl der Gemeinschaft ersetzt wird, entsteht allmählich eine völlig neue Form des Zusammenlebens. Misstrauen wird zugunsten einer am Gemeinwohl orientierten Kooperation innerhalb der Gemeinschaft verschwinden. Es wird eine selbstverständliche Vertrauensbasis entstehen. Alle Entscheidungen und Tätigkeiten werden nicht mehr nach ihrem Erfolg für den Handelnden bewertet; entscheidend ist vielmehr der allgemeine Nutzen für die Gemeinschaft. Nicht Macht und Reichtum, sondern Vertrauen, Wissen und Anerkennung müssen in einer solchen Gemeinschaft über den Einfluss auf die Meinungsbildung entscheiden. Diese Überzeugungen wollte sie mit ihrem Mann und den Freunden teilen.


Sie und ihr Mann sowie Holm Christ und seine Frau Helga beschlossen, zunächst eine Selbstversorgung ihrer Familien vor allem für den Notfall zu organisieren. Sie strebten eine unabhängige Versorgungsgemeinschaft an. Die solidarische Landwirtschaft war eine existierende Alternative zur industriellen, marktorientierten Produktion. Konkret handelt es sich dabei um einen Zusammenschluss von landwirtschaftlichen Betrieben mit einer Gruppe privater Haushalte. Auf Grundlage der geschätzten Jahreskosten der landwirtschaftlichen Erzeugung verpflichtet sich diese Gruppe, jährlich einen festgesetzten (meist monatlichen) Betrag an den Hof zu zahlen.


Sie konnten zunächst mit 12 Freunden und 34 Freunden von Freunden eine eigene Basisgruppe gründen, die sich über eine Webanwendung vernetzte. Ein Versammlungsraum für die Gründung und zeitweise Treffen konnte zunächst in dem Hinterzimmer einer nahe gelegenen Gastwirtschaft gefunden werden. Zumeist tauschten sich die Mitglieder der Basisgruppe zwischen den Versammlungsterminen über Besuche, Video, Chat, Mail oder Telefon aus. Die zur Verfügung stehende Webanwendung war hier sehr hilfreich. Die ungewohnte Nähe und die häufigen Streitgespräche belasteten zunächst, befreiten aber zunehmend von der Resignation. Die Gruppe wuchs immer mehr zusammen. Freundschaften wurden neu begründet oder vertieften sich, obwohl die politische Diskussion immer konfliktreicher wurde.


Der Umgang miteinander war am Anfang schwierig. Die Streitkultur verbesserte sich jedoch schnell. Die Minderheiten stritten bis zur Entscheidung leidenschaftlich. Nach der Entscheidung folgten sie solidarisch den Vorschlägen der Mehrheit. Stefan Lind wechselte den stressigen Arbeitsplatz, weil die Fremdbestimmung zu einer Entfremdung geführt hatte. Die Familie musste den Gürtel zwar enger schnallen. Der Konsum verlor aber seinen Reiz. Er hatte mehr Zeit für sich, die Freunde und die Familie.


Es lohnte nicht mehr, um die im Überfluss vorhandenen Güter mit den anderen Menschen zu konkurrieren oder gar zu kämpfen. Solche Zeiten waren zumindest in Europa vorbei, können wiederkommen, wenn wir uns nicht neu orientieren. Kein Mensch müsste angesichts der Gesamtbevölkerung und der weltweit zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel hungern, wenn es auf der Welt gerecht zuginge. Dies bleibt allerdings nicht so, wenn Bevölkerung und Wirtschaft unkontrolliert weiter wachsen oder die Leistungsanreize verloren gingen.


Nach drei Jahren war die Gruppe durch Verträge mit nun befreundeten solidarischen Landwirten für den Notfall gesichert. Auch durch Kooperation mit anderen, nun befreundeten Gruppen und Gemeinschaften war eine autonome Selbstversorgung sichergestellt. Das Primärziel war erreicht. Die nach wie vor bedrohlichen Krisen hatten sich noch verschärft, aber ihren unmittelbaren Schrecken verloren. Sie diskutierten und versuchten die Gründe zu erfassen. Die Gerechtigkeit war im nationalen und noch mehr im globalen Maßstab nicht erst seit kurzem völlig aus dem Ruder geraten.


Nina und die Gruppenmitglieder hatten durch die Einbindung in eine kooperative Gemeinschaft ihre ohnmächtige, lethargische Schicksalsergebenheit verloren. Sie diskutierten über notwendige Veränderungen und begannen auch über Kooperationen mit anderen Gruppen, Bürgerentscheide, Volksbegehren oder Volksentscheide vorbei an Ämtern und Parteien politische Ziele zu verfolgen. Sie waren erwacht und mischten sich ein. Gemeinsam mit der stadtweiten Gemeinschaft erreichten sie die Rückübertragung des regionalen Stromnetzes.


Es arbeiteten parallel bereits viele soziale Organisationen, Versorgungsgemeinschaften, Initiativen und politische Strömungen zusammen, um eine direkte, demokratische Ordnung zu etablieren. Die demokratische und soziale Globalisierung war das Ziel der gesamten Gemeinschaftsbewegung. Alle wichtigen Entscheidungen mussten von jedem Mitglied der Gemeinschaft in einem transparenten, demokratischen Prozess mit entschieden werden. Aus diesem Prozess entstand eine gemeinschaftliche Sinnerfahrung. Selbst wenn es abweichende Einzelmeinungen gab, wurden diese durch den gemeinschaftlichen Disput in die Gemeinschaftserfahrung eingebunden. Hieraus erwuchs das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer gerechten Gemeinschaft. Das Gefühl der Machtlosigkeit und sogar die Einsamkeit des Einzelnen löste sich zugunsten einer lebendigen Orientierung innerhalb der Gemeinschaft auf. Das Misstrauen gegenüber den Mitmenschen wurde insgesamt abgebaut. Innerhalb der die Gemeinschaften bildenden Gruppen gab es keine Fremden mehr, sondern nur noch gemeinsam beschlossene Ziele und Kooperationspartner.


Nina Lind war sich sicher: „Wir können die Verantwortung für unser Dasein nicht dauerhaft übertragen. Wir müssen die Folgen tragen und daher selbst entscheiden. Nur so sind wir souveräne Menschen, die ihr Dasein selbst gestalten und verantworten können.“ Parteien können an der Basis bei der Meinungsbildung helfen. Sie können sich mit ihrer Meinung auch an die Spitze von Bewegungen setzen. Sie sollten aber nicht die Politik bestimmen. Meinungen müssen an der Basis gebildet oder zumindest gebilligt werden. Dies erfordert direkte Information und volle Transparenz. Die Meinung darf nicht von oben oder von einer Elite vorgegeben sein. Allerdings werden naturgemäß die Meinungen der Menschen mit hohem Ansehen und hoher Fachkompetenz auch großen Einfluss auf die anderen Menschen ausüben können. Die Medien tragen in einem solchen System eine höhere Verantwortung zur wahrheitsgemäßen, objektiven Berichterstattung.


Ninas Gruppe vernetzte sich zunächst mit anderen Gruppen, indem eine neue Ebene gebildet wurde, die mit gewählten Abordnungen als Legislative zusammen arbeiten. Diese neue Ebene vernetzte sich ihrerseits auf gleiche Weise mit der nächst höheren Ebene. So entstanden vernetzte Gruppen und Gemeinschaften bis hin zu einer freien nationalen Gemeinschaft. Frei deshalb, weil keine staatliche Hoheit bestand.


Duch Die Forderungen der Bewegung wurden immer populärer und führten aufgrund der herrschenden Rechtsordnung schließlich zur Gründung einer Partei mit dem Namen ''Die Aktiven''. Sie war die Partei der Aktivisten der freien Gruppen und Gemeinschaften. Ihr Aufbau entsprach dem Vorbild der freien Gemeinschaften. In den Gruppen wurden Abordnungen für die Legislative der Basisgemeinschaften gewählt. Diese Legislativen haben lediglich Kontrollfunktionen und treffen zur Ausführung von Beschlüssen administrative Personalentscheidungen. Die Abordnungen der Gruppen bestimmen selbst, wann erneut gewählt wird. Vorstände und Vorsitzende gab es nicht.


Für die Partei wurden aus gesetzlichen Gründen lediglich formelle juristische Vertreter gewählt. Die Liste der Aktiven in Deutschland erreichte mit Nina Lind an der Spitze bei Bundestagswahlen die absolute Mehrheit. Per Bundestagsbeschluss konnte daraufhin ein Konvent zur Erarbeitung eines Verfassungsentwurfs zur Ablösung des bisher ohne Volksabstimmung nur als Verfassung geltenden Grundgesetzes gewählt werden. Über den Verfassungsentwurf wurde in der Versammlung weniger inhaltlich zu den einzelnen Artikeln, sondern vielmehr quantitativ zum notwendigen Regelungsbedarf gestritten. Die Mehrheit entschied sich schließlich mit 69% für die minimale Variante, mit klar verständlichem Inhalt. Diese Entscheidung wurde auch vor dem Hintergrund des Subsidiaritätsprinzips und eines möglichen Zusammenschlusses mit anderen nationalen Gemeinschaften getroffen. Später könnten bei Bedarf immer noch spezielle Regelungen für Deutschland in einem nur national gültigen Verfassungszusatz getroffen werden.


Der Verfassungsentwurf hatte nach monatelanger Diskussion insbesondere folgende Inhalte:

  • Die Würde des Menschen wurde ebenso wie die allgemeinen Menschenrechte garantiert.

  • Der Schutz der natürlichen Umwelt und des Klimas wurden neben der Orientierung am Gemeinwohl als grundsätzliche Vorgaben aufgenommen.

  • Die Gemeinschaftsordnung und die basisdemokratische Ausprägung der Entscheidungsfindung über Basisgruppen bis zur nationalen Gemeinschaft und der Option zur Weltgemeinschaft mit einheitlichem Gemeingut sowie einer gemeinsamen Einheitswährung wurde verankert.

  • Die Definition und Verteilung des allen Menschen zustehenden Gemeingutes sowie der unbedingte Anspruch aller Menschen einer optionalen Weltgemeinschaft auf Grundversorgung wurde festgeschrieben.

  • Das einheitliche bedingungslose Grundeinkommen sowie die Finanzierung über eine allgemeine Verbrauchsabgabe wurde als allgemeines Menschenrecht garantiert.

  • Das Subsidiaritätsprinzip, wonach nur die insgesamt Betroffenen autonom entscheiden erlangte Verfassungsrang.

  • Neben der Legislative wurden Exekutive, Judikative und Monetative als zusätzliche Gewalten in die Verfassung aufgenommen.

  • Die Kooperation wurde innerhalb der Gemeinschaften und den zusätzlichen Gewalten als Organisationsprinzip ohne unabhängige Kopfstellen festgelegt.

  • Orientierung am Gemeinwohl und der Kooperation wurden als Leitlinien auch in der Wirtschaft festgeschrieben.

  • Zinsfreiheit für risikolose Kredite und die Besteuerung von unproduktiven Finanzvermögen wurde als Staatsziel formuliert.


Nach der Annahme der Verfassung durch das Volk verloren mit den Gemeinschaftswahlen die bisherigen Regierungen und parlamentarischen Mandatsträger Schritt für Schritt ihre Ämter. Die für die Übergangszeit in Deutschland eingesetzte Regierung trat zusammen mit dem Bundespräsidenten nach den Wahlen zur nationalen Gemeinschaft zurück. Die Verwaltungen wurden neu geordnet. Nina Lind vertrat in ihrer nationalen Gemeinschaft 3,7 Mio. Deutsche. Später wurde sie in die Legislative der Weltgemeinschaft gewählt und vertrat dort 27 Mio. Europäer.


Auflösung der Europäischen Union

Der Umbruch in Deutschland zur neuen Gemeinschaftsordnung brachte zunächst ganz Europa und dann die ganze Welt in Aufruhr. Dies lag neben der basisdemokratischen Ausrichtung an der angekündigten Steuerreform nebst Gemeingut an Boden und Ressourcen sowie der geplanten Finanzreform mit dem Ziel einer gemeinsamen Währung und einer internationalen Angleichung der Lebensbedingungen.


Vor allem die zinsfreie Kreditwirtschaft sowie die garantierte Grundversorgung und das bedingungslose Grundeinkommen beherrschten die Medien. Diese Ziele waren weltweit sehr verlockend und boten die Chance eines globalen Neuanfangs. Von den Gegnern wurde im Prinzip nur die praktische Umsetzung sowie deren Finanzierung angezweifelt.


Euro- und Flüchtlingskrise sowie der Austritt Großbritanniens hatten bereits zu einer breiten Entsolidarisierung in der EU geführt. Nachdem Deutschland eine neue Verfassung verabschiedet hatte, die nicht mit den EU-Verträgen kompatibel war, stand die EU endgültig auf verlorenem Posten. Die Verträge mussten geändert oder aufgelöst werden, weil es keine Ministerien, keine Regierung, keinen Bundestag mehr gab. Sie waren auch nicht mit der Zusammensetzung des Europäischen Parlamentes oder dem Streben Deutschlands in eine Weltgemeinschaft in Übereinstimmung zu bringen.


Nina Lind war Mitglied einer Abordnung der Legislative der deutschen Gemeinschaft, die erste Gespräche mit der EU-Kommission führte. Die Hartleibigkeit der Kommission ging in den Verhandlungen allmählich verloren, weil sich auch in anderen Mitgliedsstaaten freie Gemeinschaften bildeten. Vereinzelt wurden auch direkt von den Parlamenten verfassungsgebende Versammlungen gewählt.


Die Deutschen stellten ihre Staatsschulden zunächst gegenüber Inländern sukzessive zinsfrei. Als trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umbruchs tatsächlich ein bedingungsloses Grundeigentum gezahlt wurde, war der globale, demokratische Prozess nicht mehr aufzuhalten. Die Staaten der damaligen Europäischen Union und darüber hinaus leiteten trotz Skepsis der politischen Eliten kurzfristig eine entsprechende Neuordnung ein.


Man einigte sich schließlich auf eine der von Deutschland angestrebten zukünftigen Weltgemeinschaft vorgelagerte Ebene: die Europäische Gemeinschaft (EG). Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament wurden sukzessive aufgelöst. Die Mitarbeiter der Kommission wurden zum Teil in die Verwaltung der EG übernommen.


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